5 Wahrheiten – 2a) Tod der sündigen Natur

Wir haben völlige Vergebung, aber trotzdem kämpfen wir noch mit Sünden in unserem Leben.

Oftmals hören wir dann: Du brauchst Charakterveränderung!

Wirklich?

Dort am Kreuz hat ein Austausch stattgefunden – Ein Austausch der Naturen.

Der “Leib der Sünde”!?

Leib = gr. SOMA (vgl. PsychoSOMAtisch)

  1. Übersetzung = “das was einen Schatten wirft”
    Das was einen Schatten wirft ist tot!
  2. Übersetzung = “Sklave”
    Offenb 13,16
    Leib der Sünde = Sklave der Sünde (die alte Natur)

Das Bild, das Christen normalerweise haben: Wir gehen zu dem Kreuz, an dem Jesus hängt und geben ihm dirt unsere Sünden, die wir begangen haben, nehmen Vergebung und gehen dann wieder, nur um schon bald wieder vor dem Kreuz zu knien!

Das korrekte Bild, das ich haben muss ist, dass ich mit Jesus am Kreuz hänge!

Und in der Auferstehung gehen wir “durch das Kreuz hindurch”.

Wir müssen das Lied umschreiben:

Das Kreuz liegt hinter mir, die Welt liegt vor mir. Nie mehr zurück! Nie mehr zurück!

Das Kreuz ist meine Lebenswirklichkeit! Es ist vollbracht!

Sollen wir unser Fleisch kreuzigen?

Kol 3,9 Belügt einander nicht, da ihr den alten Menschen mit seinen Handlungen ausgezogen, 10 und den neuen angezogen habt, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Bild dessen, der ihn erschaffen hat!

Eph 4,22 dass ihr, was den früheren Lebenswandel angeht, den alten Menschen abgelegt habt, der sich durch die betrügerischen Begierden zugrunde richtet,

Dem Gesetz gestorben und mit Christus vermählt

Gal 2,19 – Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich Gott lebe; ich bin mit Christus gekreuzigt,

Ich bin mit Christus gekreuzigt, und damit dem Gesetz nicht mehr unterworfen. Ich bin nicht mehr an das Gesetz gebunden. Aber: dafür bin ich jetzt durch die Auferstehung mit Christus verheiratet:

2. Kor 11,2 – Denn ich eifere um euch mit göttlichem Eifer; denn ich habe euch einem Mann verlobt, um euch als eine keusche Jungfrau Christus zuzuführen.

Gott tötete die Fleischlichkeit. Wie? Genau hier stolpern die Leute. 

Die Fleischlichkeit endete durch meinen Glauben an Gott und das ist jetzt Teil meines Erbes. 

Wir erinnern uns an Sprüche 23,7, wo es heißt (Amplified Bible, Ü.): 

„Wie ein Mensch in seinem Herzen denkt, so ist er“. 

Du musst begreifen, dass die Fleischlichkeit in deinem Leben niemals tot oder ohne Macht über dich sein wird, wenn du nicht eine neue Sicht annimmst und wenn du nicht in der neuen Realität lebst, dass deine Fleischlichkeit bereits in Jesus Christus von dir genommen wurde.

Der Glaube ist eine Gewissheit und die Fleischlichkeit stirbt durch meinen Glauben an Gott. 

Ohne Glauben kann ich nicht ohne Sünde sein, ohne Glauben kann ich nicht ohne Fleischlichkeit sein. 

So wird auch durch Glauben die Fleischlichkeit besiegt und nicht durch religiöse Anstrengung oder indem ich mich für Gott aufopfere. 

“Buße tun” kann kontraproduktiv sein

Viele Leute unternehmen noch eine weitere Anstrengung: „Ich werde noch mehr Buße tun, öfter und mit mehr Freude die Bibel lesen, und ich werde ein wenig fasten“, doch nichts ändert sich, denn „Wie ein Mensch in seinem Herzen denkt, so ist er.“ 

Die Anstrengung drückt nur die Überzeugung aus, dass man schlecht ist. Da ist es nötig, Buße zu tun und zu verstehen, dass man selbst bestraft und am Kreuz exekutiert wurde (zusammen mit Christus), dass man gestorben ist und man jetzt nur den Glauben daran setzen und handeln muss. Der Glaube ist eine Gewissheit, und das heißt „Handeln, als wäre das Erhoffte bereits eine Tatsache“.

Römer 6,11: „So auch ihr: Haltet euch der Sünde für tot, Gott aber lebend in Christus Jesus!“ 

Der Apfelbaum

Der Spross eines Apfelkerns auf meinem Fenstersims ist ein Apfelbaum (auch wenn er noch nicht so aussieht und noch keine Früchte bringt)

… er ist trotzdem eine Apfelbaum

irgendwann im 3. oder 4. Jahr bringt er die ersten Früchte.

Im Gegensatz zum Apfelbaum haben wir ein Identitätsproblem!

Dafür halten

GR LOGIZOMAI (vgl. Logik) = SCHLUSSFOLGERN!!! (zu einer logischen Schlussfolgerung kommen)

Du kommst zu einem Urteil über Dich selbst!

Kol 3,3 – Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott.

Phantomschmerzen

Leute, die Gliedmassen amputiert haben, leiden manchmal an Phantomschmerzen. Das abgeschnittene Glied schmerzt noch. 

Genaus so ist es mit dem alten Menschen: es sind nur Phantomschmerzen.

Wenn wir jemanden umbringen und seine Leiche auf den Boden legen, ihm dann einige Hiebe versetzen und in die Augen stechen, wird ihn das stören? Nein. Wenn wir ihm dann noch die Brieftasche wegnehmen, sein Geld und seine Kredit- und Bankkarten herausholen, wird ihn das aufregen? Nein. Und wenn auch noch eine knapp bekleidete Frau an ihm vorbeigeht, verdreht sie ihm den Kopf? Nein. Und der Grund ist, dass er ja tot ist. 

Jakob – Fersenhalter Betrüger

Betrug Erstegburtsrecht – 25 Jahre später begegnet er Esau – er hat Angst (Sünde hat immer Folgen)

Er schickt ihm Geschenke

Dann kommt der Kampf mit Gott – „Ich lasse Dich nicht, du segnest mich denn!“

(anscheinend war er sich des Segens Gottes doch nicht so gewiss)

Wie heißt Du?

Ich heiße Jakob (er stellt sich brutal und uneingeschränkt dazu, wer er ist und was er getan hat).

Danach: Austausch. neuer Name . neue Identität

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