Ekstasen, Entrückungen, Verzückungen und “Zeitreisen” (1)

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Eine neue mystische Bewegung! (Teil 3)

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Die Bibel ist voll von ekstatischen Erfahrungen, Entrückungen und Verzückungen. Sie gehören zum übernatürlichen Leben der Söhne und Töchter Gottes. Diese Dimension des Christseins ist in unserer westlichen leider zumeist verloren gegangen. Aber wir entdecken es wieder!

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Von Gott ergriffen

Zu allen Zeiten offenbarte sich Gott durch Hl. Geist. Gläubige aller Zeiten erlebten himmlische Offenbarungen und übernatürliche Erfahrungen. Das beschreibt uns die Bibel in fast jeden Buch. Auch die gesamte Kirchengeschichte bezeugt derartige Phänomene. Kirchliche Bewegungen, die es heute kaum noch erahnen lassen, wurden in ihren Anfängen oft von einem außergewöhnlichen Wirken des Hl. Geistes begleitet. Trancen, Ekstasen, Verzückungen und himmlische Begegnungen kennzeichneten ein solches Wirken.

Dennoch kennen heute die meisten, leider auch Gläubigen, derartige übernatürliche Manifestationen nur aus dem New Age oder esoterischen Kreisen. Nicht, dass wir uns schon mit den Folgen der Aufklärung und einem von der griechischen Kultur geprägtem Denken auseinander setzten müssen. So verunsichert uns auch noch okkultes Gedankengut und dessen Einflussnahme. Kaum eine neue Fernsehserie kommt noch ohne “Superhelden” und “Superkräfte” aus. Wahrsagerei, Gedankenlesen, telekinetische Kräfte und viele andere übernatürliche Fähigkeiten werden zur Schau gestellt. All das mag dazu beitragen, dass sich die westliche Gemeinde von solchen Erfahrungen distanziert hat. Aus Furcht und Unerfahrenheit mit dem Übernatürlichen scheut man sich, denn verständlicher Weise will man keinen falschen Geistern auf den Leim zu gehen. So klammert man diese spirituellen Manifestationen aus dem dem Erfahrungschatz des christlichen Glaubens aus.

Ein anderer Grund mag sein, dass die Vorstellung die Kontrolle über sich selbst zu verlieren, bei dem ein oder anderen, unangenehme Gefühle auslöst. Jedoch – wenn wir solch furchtsamen Gedanken Raum geben, laufen wir in Gefahr unser christliches Dasein auf die Verstandes-Ebene zu reduzieren. So kommen wir nicht in den Genuss und die Freude, die uns in der Beziehung mit dem Vater, dem Sohn und dem Hl. Geist geschenkt wurde.

Furcht und Vorbehalte sind schlechte Berater. Heißt es nicht: “Furcht ist nicht in der Liebe”! Schenkt Gott uns himmlische Offenbarungen, dann geht es immer darum IHN mehr zu kennen und zu lieben. Sein Werk und seine Wege zu erkennen und zu verstehen. Anteil zu haben an Gott und seinem Reich. Wie schon erwähnt, geht es uns bei diesem Thema niemals um Techniken oder sensationelle Erfahrungen. Es geht immer um die Beziehung! Theresa von Avila sagte dazu folgendes: “Wer immer den Herrn liebt und fürchtet ist ein sicherer Reisender”. Darin liegt unser Schutz und unsere Sicherheit.

Ekstasen

In der Zeitschrift für alttestamentliche Wissenschaft wird aufgezeigt, dass das Reden der Propheten oft laut und tobend und unter tiefen Ausatmungen stattgefunden hat. Oftmals unter starker körperlicher und seelischer Erregung. Auch die Art zu reden wich stark der des normalen Sprechens ab. Viele der AT-Propheten redeten in Ekstase. Hier wird nicht von einer prophetischen Begeisterung gesprochen, sondern sich als Prophet gebärden, rasen, wahnsinnig erscheinen oder verrückt sein. Vielen ist das jüdische Wort “meschugge” ein Begriff. Genau so bezeichnete man die Propheten.

2. Könige 9,11  –  Als Jehu wieder herauskam und sich zu den anderen Heerführern setzte, fragten sie ihn: “Ist alles in Ordnung”? Was wollte dieser Verrückte von dir? Jehu antwortete ausweichend: ”Ach, ihr kennt doch diese Sorte Menschen und ihr Geschwätz”.

Er spricht von dem Propheten, der ihn gerade zum König über das Haus Israel gesalbt hat. Das ekstatische “Verrückt-Sein” gehörte also zu dem erwarteten Auftreten der Propheten. In Jeremia 29,26 werden die Propheten deshalb auch als die “Rasenden” bezeichnet. “Ein Narr ist der Prophet, verrückt der Mann des Geistes”, heißt es in Hosea 9,7.

Als Ekstase (oder auch Trance, Verzückung) bezeichnet man:

Ekstase (griechisch ἔκστασις ékstasis „das Außer sich geraten, die Verzückung, das Ausmaß“ von ἐξ-ίστασθαι ex-histasthai „aus sich heraus treten, außer sich sein“) ist ein Begriff der Religionswissenschaft, der auch in der Psychologie verwendet wird. Es handelt sich um eine Sammelbezeichnung für psychische Ausnahmezustände, die von den Betroffenen als dramatische Zustandsveränderungen des Bewusstseins beschrieben werden. Das Bewusstsein wird ihren Angaben zufolge während der Ekstase als „erweitert“ oder „erhöht“ erlebt. Durch diese Erweiterung oder Erhöhung erhält der Betroffene (oder auch ein ihn Beobachtender) den Eindruck, er sei „außer sich“ oder „nicht bei sich“. Damit ist gemeint, er sei aus dem Bereich seiner vertrauten Umwelt und des normalen Wahrnehmungsvermögens herausgetreten und in einen Bereich andersartiger Wahrnehmung eingetreten (Wikipedia).

Weiterhin beschreibt eine Ekstase auch einen Zustand des höchsten Erstauntsein, sich wundern, überwältigt sein. Kann aber auch ein durcheinander- (Johannes/Offenbarung) oder geschockt sein mit sich bringen. (Daniel/Hesekiel).

Übernatürliche Manifestationen

1 Samuel 10,5+6; 19,23-24 berichtet uns von einer Schar Propheten die in Ekstase, oder auch Verzückung, weissagten. Singend und musizierend kamen sie von den Bergen. Wie hier bei Samuels Propheten-Jüngern, spielte Musik auch sonst eine wichtige Rolle, um sich dem Wirken des Geistes hinzugeben (2 Könige 3,15; 2 Samuel 6,14f).

Unter dem Einfluss des Geistes krümmte sich Jeremia, sein Herz tobte und er konnte nicht schweigen (Jeremia 4,19) Ein anderes Mal berichtet er, dass ihn die Worte Gottes erschütterten und er wie ein vom Wein Betrunkener wurde (Jeremia 23,8).

Daniel verließ alle seine Kraft, Gesichtszüge und Farbe entglitten ihm bis zur Entstellung (Daniel 10,8) Ein anderes mal empfand er sich wie von Wehen überwältigt, aller Kraft und auch seinem Atem entzogen (Daniel 10,17+18) Es verschlug ihm regelrecht die Sprache (Daniel 10,15).

Entrückungen / Levitationen

Hesekiel war so stark unter dem Einfluss des Gesehenen (Visionen), dass er sieben Tage lang betäubt am Fluss Kebar saß (Hesekiel 3,15). Wiederholt hob ihn der Geist Gottes empor und brachte ihn im Geist an unterschiedlichste Orte :

  • zu den Weggeführten nach Tel-Abib, Fluss Kebar – Hesekiel 3,12
  • zwischen Himmel und Erde, nach Jerusalem – Hesekiel 8,3
  • an das östliche Tor, des Hauses des Herrn – Hesekiel 11,1
  • zu den Weggeführten nach Chaldäa – Hesekiel 11,24
  • Tal der Totengebeine – Hesekiel 37
  • nach Israel – Hesekiel 40,2
  • in den Tempel – Hesekiel 42

In der Zeit Elias war es eher üblich, dass der Herr seine Diener für ein Gespräch in die Berge entrückte (1 Könige 18,10ff/2 Könige 2,11+17) Schon der Prophet Mose ging mit 70 Älteste auf den Berg. um dort mit Gott zu reden, zu essen und zu trinken (2 Mose 24,9-11).

Mose, wie auch David empfingen die Anweisungen für den Bau der Stiftshütte/Tempel in dem sie das himmlische Abbild sahen. Sie schauten in den Himmel!:

  • Mose – Hebräer 8,5; 2 Mose 25,40; 4 Mose 8,4
  • David – Psalm 27; 39

Die Propheten weissagten über Personen, Könige und Königreiche. Richteten ihre Worte zu Bergen, Hügeln und Tälern, wirkten Heilungen, Zeichen und Wunder, sangen Klage- und Liebeslieder. Sie heirateten Huren, liefen nackt einher, trauerten nicht um ihre Hinterbliebenden, prophezeiten durch ihre Worte und ihr ganzes Leben. Sie waren alles, aber niemals konform mit der breiten Masse. Ihr Anliegen bestand nicht darin Menschen zu gefallen, sondern Gott in ihrer prophetischen Identität Ausdruck zu verleihen.

Jenseits von Raum und Zeit (“Zeitreisen”)

Gott unterliegt nicht der Zeit. Wäre es so, könnte er nicht allmächtig und allgegenwärtig sein. Zeit ist etwas geschaffenes. Da Gott im Raum der Ewigkeit ist und nicht der Schöpfung unterliegt, kann er diese außer Kraft setzten.

  • Josua (Josua 10.13) Die Zeit stand still. Einen ganzen Tag
  • Hiskia (2 Kön 20.8-11; Jes 38.8) Die Uhr ging zehn Stufen zurück

Im Natürlichen mögen wir den Limitationen der Zeit unterliegen. Im Geist ist das nicht so. Unser Geist ist in der Lage sowohl in die Zukunft, wie auch in die Vergangenheit zu reisen. Wenn wir z.B. prophezeien blicken wir in zukünftige Ereignisse. Ebenso kann Gott uns aber auch Dinge der Vergangenheit offenbaren.

Beispiele:

  • Das Kreuz
  • Hütte Davids
  • Mittelalter usw.

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