Jeder von uns hat eine Gabe

Gebrauche deine Gaben, um andere zu segnen.

Gott hat uns beschenkt in unserer Persönlichkeit mit bestimmten Eigenschaf ten, um damit anderen zu dienen. In Israel gab es zwei große Seen. Der See Genezareth und das Tote Meer. Der See Genezareth hatte einen Zu- und Ab fluss, deshalb war er frisch und voller Leben. Das Tote Meer hatte nur einen Zufluss, und es war tot und unbrauchbar. Genauso sind wir. Wenn wir nicht für den ständigen Abfluss der Dinge sorgen, die Gott uns gibt werden wir tot und unbrauchbar.

Unsere Gabe wurde in uns hineingelegt, als Gott uns erschuf

Lies dazu Psalm 139,13-16. Die Persönlichkeitsgaben (im Gegensatz zu den Geistesgaben) liegen in unserer Persönlichkeit. So wie unsere leibliche Be schaffenheit durch die Gene (DNA) programmiert sind, so hat Gott auch diese Gaben in uns hineingelegt. Wir sind quasi so programmiert und werden des halb nur glücklich sein, wenn wir darin leben.

Die Gabe kann schon in der Kindheit entdeckt und gefördert werden.

Hier haben Eltern eine große Verantwortung. Verlange nicht etwas von dei nem Kind, was nicht seiner Gabe entspricht, zum Beispiel wenn es um schu lische Leistungen, oder Berufswahl geht. Ein Mädchen mit der Gabe des Die nens, wird eine wunderbare Krankenschwester oder Hebamme werden, aber niemals glücklich sein in einem technischen Beruf

Wir sollen die Gabe in uns nicht ablehnen.

Nimm dich so an, wie Gott dich geschaffen hat. Das betrifft deinen Leib ge nau so wie deine Persönlichkeitsgaben. Fang an sie zu erkennen und darin zu leben, dann wirst du glücklich sein in allem was du tust

Unsere Gabe ist wie eine Brille, durch die wir die Welt betrachten.

Das ist wichtig zu wissen, damit wir erkennen, dass unsere Sichtweise nie die absolute ist. Ein Erkenner wird immer alles als falsch oder nichtig, gut oder schlecht, in Gottes Willen oder nicht in Gottes Willen sehen. Ein Diener dagegen schaut sich die Sache an und fragt sich: ,,Was kann ich tun, um n dieser Situation zu helfen?“. Ein Ermahnen wird sofort erkennen, wo die nö tigen Veränderungen vorgenommen werden müssen und wird dazu ermutigen.

Jede Gabe ist gleichwertig im Leib Christi

Keine Gabe ist größer als die andere. Jede Gabe ist gleich wichtig für den Bau und das Wachstum des Leibes (1.Kor 12,14-26). Das ist so, auch wenn manche Gaben mehr vorkommen als andere. Es ist klar, dass es nur eine ge ringere Anzahl von Leitern geben kann, als von Personen, dis geleitet werden. So ist es auch mit den Gaben. Die Gabe des Erbarmers ist meistens die häufigste Gabe, vielleicht, weil in dieser Welt ein so großer Mangel an Liebe und Zuneigung ist.


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