Kreative Ausdruckweisen / Zeichenhandlungen

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Sprechen ist nicht die einzige Form, wie eine Prophetie weitergegeben werden kann.

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Das Weitergeben von Gottes Botschaften beschränkt sich nicht nur auf das Verbale. Sowohl im alten, wie auch im neuen Testament wird Prophetie in unterschiedlicher Art und Weise ausgedrückt, oder auch durch Zeichenhandlungen untermauert und dargestellt. 

Prophetische Ausdrucksweisen

Hierbei kann die  prophetische Darstellung in sich ausdrucksstark genug sein, dass das gesprochene Wort unnötig wird.  So kann der Hl. Geist z.B.: durch ein Bild, zu dem Betrachter sprechen. Oder durch instrumentale Musik, dem Hörer, eine Botschaft vermitteln.

Formen prophetischer Ausdrucksweisen können sein:

    • Tanz (1. Samuel 18,7,  2. Mose 15,20ff) 
    • Lieder (1. Chr 16,37-42; 21,29, 25,2)
      • Psalme
      • prophetische Lieder
      • Proklamationen
    • Instrumentale Musik (1. Chr 25,1)
      • Melodie
      • Töne
      • verschiedene Instrumente = verschiedene Auswirkungen
    • Literatur, Lyrik (Rick Joyner) Bücher-Offenbarungen, Gedichte, Geschichten, Parabeln
  • Bilder, Zeichnungen
  • Bildhauerei/Skulpturen
    • Architektur (Stiftshütte, Tempel usw)
    • Banner und Fahnen (Ps 20.6, Jer 50.2)
      • Materialien und Farben
  • Theater, Drama, Pantomime
  • Jede Form von Gestaltung

Zeichenhandlungen 

Besonders im alten Testament wurden die Propheten aufgefordert, dass Wort des Herrn, mit symbolische Handlungen zu bekräftigen.  Nicht selten waren diese von starker, zum Teil, drastischer, Aussagekraft. So musst Hosea eine “hurerische Frau nehmen und hurerische Kinder zeugen” (Hos 1,2), Hesekiel sein Brot auf Rindermist bereiten (Hes 4,15) und Jesaja nackt und barfuß prophezeien (Jes 20.3). 

In den meisten Fällen waren die Handlungen an sich nicht die Botschaft, haben diese aber verstärkt oder dargestellt. So führt Gott, z.B. seinem Volk, auf eine provokante Art,  sein sündhaftes Verhalten vor Augen. Macht aber in der selben Handlung sein Herz und Empfinden damit deutlich (Hos 3,1 – Israel als Ehebrecherin/ Bundesbruch). 

Biblische Zeichenhandlungen lassen sich nach Bernhard Lange in vier Kategorien unterteilen:* 

    • Spontane Handlungen, um etwas zu veranschaulichen. Jeremia zerbricht einen Krug, um der Ankündigung der Zerstörung Jerusalems Nachdruck zu geben (Jer 19,1ff).
    • Performative Handlungen, die an traditionell festgelegte Gesten und Handlungen erinnern.
      • Elia wirft seinen Mantel über den jungen Elisa und macht ihn zu seinem Schüler (1 Kön 19,19–21). Die Handlung erinnert an das Bedecken einer Frau mit einem Gewand zum Zeichen der Eheschließung oder der Übergabe eines Gewands des Vorgängers an seinen Nachfolger.
  • Handlungen, die ein Geschehen auslösen
      • Jesu trägt Speichel auf Augen und Ohren von Blinden und Stummen und heilt sie (Mk 7,33; Mk 8,23; Joh 9,6).
  • Handlungen und Vorgänge, die nicht als solche inszeniert wurden, aber symbolisch oder zeichenhaft gedeutet werden.
    • Jeremia sieht Körbe mit Feigen unterschiedlicher Qualität, was ihn zum Nachdenken über die verschiedenen Gruppen von Judäern bringt (Jer 24).

Zeichenhandlungen mit und ohne Objekt

Zeichenhandlungen können nach Fohrer auch danach eingeteilt werden, ob und in welcher Art und Weise Objekte verwendet werden oder nicht. Demnach kann ein Objekt stellvertretend für etwas anderes, an dem etwas geschehen wird, stehen (z. B. Ez 4,1–3: Ziegelstein stellt Jerusalem dar). Das Objekt kann aber auch Hilfsmittel sein (z. B. Ez 4,9–11: Ezechiel benutzt Lebensmittel, um Nahrungsmittelrationierung darzustellen). Es gibt auch Zeichenhandlungen ohne Objekt (z. B. Jes 20,2: Jesaja geht nackt und barfuss).

Zeichenhandlungen, am Beispiel des Propheten Hesekiel

Kaum ein anderer Prophet untermalt seine Botschaft so sehr mit prophetischen Zeichenhandlungen wie Hesekiel:

  • Hesekiel war ans Haus gebunden und stumm (3,23-27).  
  • Hesekiel illustrierte seine Verkündigung mit einer Tontafel und einer Eisenplatte (4,1-3).
  • Hesekiel musste 390 Tage auf seiner linken Seite und 40 Tage auf seiner rechten liegen (4,4-8)
  • Hesekiel musste in unreiner Weise essen (4,9-17).
  • Hesekiel musste seinen Kopf und seinen Bart scheren (5,1-4).
  • Hesekiel musste seine Taschen packen und sich durch die Mauer Jerusalems graben (12,1-14).
  • Hesekiel musste sein Brot mit Zittern essen und sein Wasser mit Furcht trinken (12,17-20).
  • Hesekiel sollte ein scharfes Schwert schwingen und seine Hände zusammenschlagen (21,8-17).
  • Hesekiel beschrieb Israel im Schmelzofen (22,17-22).
  • Hesekiel musste einen Topf mit Fleischstücken kochen (24,1-14).
  • Hesekiel durfte den Tod seiner Frau nicht betrauern (24,15-24).
  • Hesekiel war eine Zeit lang stumm (24,25-27).
  • Hesekiel steckte zwei Stäbe zusammen, die eins wurden (37,15-28). 

Studium:

Studiere die einzelen Bibel-Passagen. Lese die Passage im Kontext und finde die Botschaft der einzelnen Prophetien, mit Zeichenhandlungen, heraus.

Prophetische Zeichenhandlung im neuen Testament

  • Jesus, (siehe “Handlungen die ein Geschehen auslösen”)
  • Agabus prophezeit Paulus (Apg 21,14)

Symbole

Die biblische Sprache ist voller Poesie, Bilder und Gleichnisse. Gottes Sprachschatz voller Symbole.

Die Propheten waren mit der bildlichen Sprache Gottes vertraut. Gott gab ihnen Weisheit und Einsicht, seine Botschaften zu verstehen:

“Weil ein außergewöhnlicher Geist und Erkenntnis, Träume zu deuten, Rätsel    zu erklären und Knoten zu lösen, bei ihm gefunden wurde” (Dan 5,12)
“Der Weise höre und mehre die Kenntnis, und der Verständige erwerbe weisen Rat, um zu verstehen Spruch und Bildrede, Worte der Weisen und ihre Rätsel (Spr 1,5+6)

 

Ohne Verständnis biblischer, bildhafter Sprache kann ein Bibeltext schnell verwirrend wirken. Wir müssen uns daher mit biblischer Symbolik vertraut machen. Jesus sprach in Gleichnissen. Um das Königreich Gottes zu verdeutlichen, benutze er Begriffe wie: Samen, Säeman, Sauerteig, Perlen, Bäume u.v.m. 

In der Symbolik charakterisieren die Eigenschaft, oder die Beschaffenheit  eines Gegenstandes eine andere Sache. Dinge die als Symbol benutzt werden und gängige Merkmale haben, stehen für etwas anderes. Diese Gegenstände können aus folgenden Bereichen kommen:

  1. Mineralien, Gesteine (Gold, Silber usw)
  2. Pflanzenwelt (Bäume, Blumen usw)
  3. Tierwelt (z.B. Adler, Löwe)
  4. Menschlichen Bereich (Könige, Priester)
  5. Geistlichen Welt (Strom des Lebens usw.)

Studium:

Schreibe zu jedem, der fünf Bereiche, jeweils 5-10 Beipiele aus der Bibel und deren symbolische Bedeutung. 

Zum Beispiel, Mineralien: Silber = Erlösung, Vergebung, Erkenntnis

Acht verschiedene Katergorien von Symbolen:

  1. Symbolische Objekte
    (z.B. “Buch mit sieben Siegeln”, “Herr ist mein Fels”, “Sieben Sterne”) 
  2. Symbolische Tiere, Geschöpfe, Pflanzen
    (z.B. “Wie die Taube”, “Der Same des Wortes Gottes”)
  3. Symbolische Handlungen
    (z.B. “das erheben der Hände”, “Jeden Ort darauf eure Füße treten”)
  4. Symbolische Zahlen
    (z.B. acht = Neuanfang, Auferstehung, sieben = Vollkommenheit, Fülle)
  5. Symbolische Namen
    (z.B, Jakob = Fersenhalter, Betrüger, Israel = Fürst, Gotteskämpfer)
  6. Symbolische Farben
    (z.B. blau = Königtum, Königsherrschaft)
  7. Symbolische Richtungen
    (Osten = Herrlichkeit des Herrn hält Einzug)
  8. Symbolische Plätze, Orte
    (z.B. Babel = Verwirrung, Durcheinander)

Hilfreiche Tipps fürs Auslegen symbolischer Texte

Wenn der Inhalt eines biblisches Textes keinen buchstäblichen Sinn macht, braucht es eine Interpretation (Daniel, Offenbarung des Johannes). Wenn der Text, so wie er geschrieben steht “Sinn macht”, dann versuche nicht etwas hinein zu lesen, oder zu interpretieren, was dort nicht steht.

Setzte das Gelesene immer in den Gesamtzusammenhang. Manchmal macht ein Vers isoliert keinen Sinn, dass löst sich aber auf wenn der Kontext beachtet wird. 

Biblische Symbole werden meist nicht nur an einer Stelle in der Bibel gebraucht. Die Bibel interpretiert sich am besten mit sich selbst. Wo werden die gleichen Begriffe benutzt und in welchem Zusammenhang stehen sie. Niemals die Gesamtaussage der Schrift verlassen.

Was bedeutet der Original-Begriff, im hebräischen und griechischen?

Manche Begriffe haben sowohl eine positive, wie auch eine negative Bedeutung. Auch hier ist der Zusammenhang wichtig. 

Typus

Während ein Symbol für etwas anderes steht und es charakterisiert, ist ein Typus eine Repräsentation einer anderen Sache oder Person.

Zum Beispiel:

  • Ein Fels ist ein Symbol (Ps 18,2)
  • Ein Olivenbaum ist ein Symbol (Sach 4,3)
  • Adam ist ein Typus (Röm 5,14)
  • Jonas Erlebnis ist ein Typus, nicht ein Symbol (Math 12,39)
  • Jakobs Leiter ist ein Typus – Johannes 1.51

Typen auf Christus und die Gemeinde hin, können sein:

  • Personen
      • Joseph – der geliebte Sohn (1 Mo 37,1-3 > Hebr 11,17-19)
      • David – König, Prophet, Priester (2 Sam 23,1-3 > Hebr 2,12; Apg 2,25ff)
      • Serubabbel – Erbauer der Tempel-Fundamente, Regent (Sach 4,8-10 > 1 Kor 5,9ff)
      • Isaak und Rebekka – Christus und seine Gemeinde (1 Mo 24)
  • Dienste
      • Apostel – Christus der Gesandte (Heb 3,1; Joh 5,23)
      • Diakon – Christus der Diener (Mk 10,42-45)
      • Lehrer – Christus die Offenbarung Gottes (Joh 3,2)
  • Ereignisse
    • Auszug aus Ägypten – Auszug aus der Gefangenschaft des Teufels 
    • Das rote Meer durchzogen – Trennung von der Welt durch die Taufe
    • Tempel Salomos – Christus und die Gemeinde
    • Vorhang des Tempels zerriss – Ende des alten Bundes, Zugang zum Thron Gottes

Studium

Welche Personen, Gebäude, Ereignisse sind noch ein Typus auf Christus? Finde fünf Beispiele.

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