L08 – Der Prophet als Fürbitter

Prophetische Fürbitte 

Vielleicht hast du diesen Satz schon gehört: “Nicht jeder Fürbitter ist ein Prophet”, aber jeder Prophet ist auch ein Fürbitter”!

Und ja, der Prophetische Dienst lässt sich nicht von Fürbitte trennen, genau so wenig wie  von Lobpreis und Anbetung. Von Samuels Propheten heißt es, dass sie lospreisend und prophezeiend von den Höhen kamen. David richtete 24/7 Lobpreis und Anbetung in einem prophetischen Geist  auf. Viele der Psalmen sind gesungene Gebete. 

Anbetung, Fürbitte und Prophetie sind ein tiefer Ausdruck von Gemeinschaft und Nähe zu Gott. Sie dienen nicht primär dem Menschen, sondern dem Herrn. Der Prophet sucht das Herz Gottes. Er wird motiviert durch Gottes Anliegen, möchte seiner “Not” begegnen. Er ist nicht pastoral von der Not der Menschen bewegt. Auch wenn letztendlich Gott, durch den Dienst des Propheten, sein Heil offenbart. Fürbitte beginnt immer mit einem Auftrag aus dem Herzen Gottes.

1. Timotheus 2,1 – Ich ermahne nun vor allen Dingen, daß Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir…….
Apostelgeschichte 2,42 – Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.

Fürbitte,  eine Herzensangelegenheit

Die Gemeinde blieb im Wort (damit in Jesus),  in Gemeinschaft mit dem Herrn (Anteil haben, Ausdruck im Abendmahl – Einheit) und in Gemeinschaft miteinander (u.a. im Gebet).  Es geht in keinem Fall um Techniken und Gebetskonzepte, die effektiv sind, sondern um Beziehung.

Gebet ist ein Ausdruck von Gemeinschaft, Einheit und dem gemeinsamen Verfolgen von Gottes Absichten. Es ist die Identifikation mit den guten Absichten Gottes.

Fürbitte ist ein Ausdruck des Herzens Gottes, geprägt von Seiner Hingabe, Liebe und dem rettenden Erbarmen für Menschen, Umstände und Dinge, die Sein Eingreifen brauchen. Gott hat dabei Sein Vorhaben nie aus den Augen verloren – dass Menschen in Seinem Ebenbild mit Ihm in Ewigkeit regieren. Gott schließt Menschen in seine Absichten und Pläne mit ein (Abraham, Mose, David, Daniel…)

“tephillah” hebr. = Fürbitte, Flehen, eine Hymne singen, Fluss von Gebet, Prophetie, Lobpreis/Anbetung z.B. Psalmen = gesungene Gebete (Ps 86,90) / “Gebete” Davids, Moses ( Ps 102; 142; 143 – Titel: “ein Gebet”)

Fürbitte – Regieren mit, wie Gott

Es geht in der Fürbitte um Gottes Königsherrschaft und um Gottes Absichten, die Manifestation seiner Regierung. 

Gott gebraucht Seine Fürbitter, um Seine Absichten über Umstände (Hes 12,23), Städte (Hes 9,1f;  22,3f), Länder (Jer 49+51,1ff – „Denn mein Haus wird ein Bethaus genannt werden für alle Völker” Mt 21,13; Jes 56,7), oder Personen (Hes 11,3+4) auszusprechen und freizusetzen; aber auch, um Gericht über die Mächte der Finsternis auszurufen, geistliche Mauern und Barrieren abzubrechen (Ps 149,6-9, 2.Kor 10,3-6, Eph 6,10-29).

Psalm 115, 16 – Die Himmel sind die Himmel des Herrn, die Erde aber hat er den Menschenkindern gegeben. 

Das Regierungsmandat:

1. Mose 1,26 – Seid fruchtbar, mehrt euch, füllt die Erde, herrscht und macht sie euch untertan.

Regieren, wie Gott regiert 

Gottes Absicht war es, seine Regierung nach dem Fall Adams (Luk 4) wieder auf die Erde zu bringen. Dazu erwählte er Menschen, mit denen er in einen Bund trat. Jakob erlangte “den Segen Gottes”. Bei der Rückkehr in das verheißene Land kämpft er mit dem Engel des Herrn durch die Nacht. Gott gibt ihm einen neuen Namen: Israel! Das bedeutet Fürst Gottes, oder der wie Gott regiert. Wir sind Gottes Israel. Nicht nach dem Fleisch. Gottes wahres Israel ist ein neuer Mensch, in Christus, aus Juden und Nationen neu geschaffen (Eph 2,11-22)

Daniel 7, 18 – Aber die Heiligen des Höchsten werden das Reich empfangen und sie werden das Reich besitzen bis in Ewigkeit,, ja, bis in die Ewigkeiten der Ewigkeiten.

Fürbitte ist von “Natur aus” prophetisch, denn nur durch die Nähe am Herzen Gottes kann das Herz des Fürbitters von Gottes Anliegen ergriffen und entzündet werden. Die Gebete steigen aus einem Herzen, das Gott erkannt hat, auf zu Gott (Ps 141,1 – “Lass als Rauchopfer vor dir stehen mein Gebet”),  berühren Seine Herrlichkeit, setzen sie frei.

Fürbitte im alten Bund

Wir können von den alttestamentlichen Propheten lernen, dürfen aber nie außer Acht lassen, aus welchem Bund heraus sie handeln (Gesetz) – auch, dass sie, in ihrer Sichtweise, immer auf die Zukunft ausgerichtet sind. Das alte Testament ist voller Schatten, Bilder und Parabeln in Hinblick auf das, was wir im neuen Bund haben.

In den Riss treten?

In Hesekiel 13,5 beklagt sich Gott über Propheten und Prophetinnen: „In die Risse seid ihr nicht getreten und die Mauer habt ihr nicht vermauert!“

  • “In den Riss treten” – der übertretene, gebrochene  Bund. Propheten stellen sich in den Riss, beten um Erbarmen, Verzögerung des Gerichtes usw.
  • “Die Last des Herrn tragen” – Jeremia, der fürbittende Prophet, weinte und betete viel über den Zustand seines Volkes und das angekündigte Gericht. Die Botschaft, die er verkündigen musste, war schwer zu tragen/ertragen (Jeremia 4,19ff/8,18ff/10,19/ 13,17/14,17/23,9 )
  • Schuld – Konsequenz, Androhung des Gerichtes
  • Identifikation mit sündigen Volk
    • Daniel: “wir haben gesündigt”. Er stellt sich unter die Sünde des Volkes.
    • Jeremia 14,7: Rechten mit Gott! Es scheint so, als würde Gott Menschen suchen, die ihn dazu bringen, Barmherzig zu sein, obwohl er es ist. 

Nachdem es keinen Aufschub mehr gibt, soll Jeremia auch keine Fürbitte mehr tun. “Selbst wenn Mose und Samuel vor mir ständen, würde sich meine Seele nicht zu diesem Volk wenden.”

  • Jeremia, Mose, Elia zerbrechen fast darunter

Keine Fürbitte reicht aus!

Gott sieht das in der Finsternis, Sünde und Ungerechtigkeit wandelnde Volk:

Jesaja 59, 16ff – Er sah, dass kein Mann da war, und er wunderte sich, dass es keinen gab, der Fürbitte tat. Da half ihm sein Arm und seine Gerechtigkeit, sie unterstützte ihn. Er zog Gerechtigkeit an wie einen Panzer und setzte den Helm des Heils auf sein Haupt…. und ein Erlöser wird kommen für Zion….

Offensichtlich reichte keine Fürbitte aus; keine Gerichtsandrohung mit Bestrafung, um das Verhalten des Volkes zu verändern. Gott selbst schafft die Lösung.

Die Wende – das Kreuz

Identifikation mit allen Menschen! 

Jesus identifiziert sich, ist das Opferlamm, aber auch als der Hohepriester, der von nun ab fürbittend, fürsprechend vor dem Vater steht. 

Ein Gott und ein Mittler! 

Jesus hing zwischen Himmel und Erde, Menschen und Gott, um sie ein für alle Mal zu versöhnen und auch um die rechtliche Grundlage von Sieg und Leben zu schaffen.

Johannes in der Offenbarung (5,4)

Und ich weinte sehr — Vers 5 “Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamme Juda, die Wurzel Davids, um das Buch …..

Du bist würdig, das Buch zu nehmen uns seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast durch dein Blut erkauft aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk und jeder Nation und hast sie unserem Gott zu einem Königtum und zu Priestern gemacht, und sie werden über die Erde herrschen.
  • Neuer Bund ist geöffnet. Dieser kann nicht mehr gebrochen werden, er ist zwischen dem Vater und Jesus!
  • Nicht mehr nötig in den Riss zu treten und die Last des Volkes zu tragen
  • Herrschaftsmandat als König und Priester (1 Petr 2,9). Johannes, der Täufer, war der Größte im alten Bund. Aber jeder im Reich Gottes ist größer als er! Warum? Alle Propheten im AT konnten nicht das sein, was wir durch die neue Geburt sind. Neue Schöpfung – wiederhergestelltes Herrschaftsmandat!
1. Petr 2,9 – Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat.
  • Daniel 7 erfüllt sich! Jesus sagte: “Fürchtet euch nicht ihr kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen euch das Königreich zu geben”  Es ist das Evangelium des Reiches (Matt 24; 14), der Königsherrschaft Gottes! Wie im Himmel, so auf Erden!
  • Alles aus dem vollbrachten Werk von Jesus
  • Beziehung, Gemeinschaft – nur eine Art immer zu beten: Die Gemeinschaft Gottes immer zu genießen
    • neue Natur 
    • freier Zugang zum Reich Gottes und Autorität durch ihn, in ihm
    • mitversetzt
    • Erben und Verwalter usw.

Fürbitte im neuen Bund

  • Muss keinen Sieg erringen – geht von der Position des Sieges aus
  • Ich kenne den Willen Gottes (das Gute, das Vollkommene, alle sollen errettet werden….. sozo = geheilt, befreit, zoe leben, wiederhergestellt) Preis ist schon bezahlt.
  • Muss nicht Lasten tragen, sondern darf Lasten abgeben. Auch wenn Gott mir etwas “auferlegt”, bringe ich es wieder zu ihm und lege die Last ab.
  • Ich bete nicht – ich bin Gebet (David: Ich bin Gebet.)
  • Ich drücke meine Abhängigkeit zu Gott aus – der alte unabhängige, selbstzentrierte und egoistische Mensch ist TOT!
  • Ich muss Gott nicht bewegen, überzeugen etwas zu tun, sondern ich darf Gott vertrauen.
    • Das was zählt ist der durch die Liebe wirksame Glaube (Gal).

Miteinbezogen in Gottes Absichten

  • Council of God (Jeremia 23,18). Vor dem Herrn stehen? In die  Drei-Einheit mit hineingenommen! 
  • Im Herrn stehen (in Christus)
  • Wort Gottes hören und sehen, mit eingeschlossen sein in seine Absichten.
  • Alles wird bewertet durch das Werk Christi – Gnade!!!!!
  • Ich kenne sein Herz und seine Absicht (alle sollen errettet werden – sind eingeschlossen, von Gottes Seite) 
  • Als Söhne, Botschafter, Mitregenten und Mitarbeiter Gottes

Wie leiste ich denn Fürbitte

  • Paulus (trägt die Menschen als geistlicher Vater in seinem Herzen)
    • Menschen ohne Gott – Fürst dieser Welt, der den Sinn verblendet hat..
    • Epheser 1
    • Epheser 3
    • Kolosser 1
    • Offenbarung und Danksagung, immer Zunahme der Erkenntnis Gottes und seines Willens, Werkes
  • In Sprachen beten (Röm 8)
  • Ich empfange Gottes Anliegen, aber auch seine Lösung (Bibelstelle, Vision, Traum, Engelbegegnung usw.)

Wort Gottes in der Fürbitte:

  • Gott an Seine Verheißungen erinnern (Jes 2,6-7)
  • „Fordern der Nationen“ (Ps 2)
  • Wort Gottes ist wie ein Hammer und wie Feuer (Jer 23,29)
  • Gott wacht über Seinem Wort, um es auszuführen (Jer 1,12)
  • Gottes Wort im Glauben proklamieren (Jes 34,16-17)

Prophetie in Zusammenhang mit Fürbitte

  • Prophetische Handlungen: 4. Mose 23,7+18; 24,3; 20-23; Sprüche 30,1; 31,1; 2. Könige 9,25; 2. Chr 24,27; Jesaja 14,4.
  • Prophetisches Zeichen: Hesekiel 12,1-10.
  • Prophetie erhält die Vision: Nehemia 4,17

Gaben des Geistes in der Fürbitte

  • Wort der Erkenntnis/Weisheit
  • Zungenrede mit Auslegung
  • Gabe des Glaubens
  • Unterscheidung der Geister

Engel in der Fürbitte 

Ihre Hauptaufgabe ist es, Gott anzubeten (Off 8.33).  Sie setzen eine Offenbarung der Macht, der greifbaren Gegenwart Gottes oder seines Gerichts frei. Sie werden für bestimmte Angelegenheiten auf die Erde geschickt und Einzelne oder Gemeinschaften können ihr Erscheinen wahrnehmen. Ihre Gegenwart kann gespürt, gesehen oder sogar gehört werden. Sie sind uns als dienstbare Geister zur Seite gestellt. 

Gemeinschaftliche Fürbitte

Was geschieht in der gemeinschaftlichen Fürbitte? Wen betrifft sie und was bewirkt sie?

Persönliche Salbung wird zur gemeinschaftlichen Salbung 

Jeder hat seine eigene Gnadengabe (Geistesgabe) von Gott, der eine so, der andere so…(1. Kor 7,7b).

1.Kor 12,11: Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist und teilt jedem besonders aus, wie er will.

Beispiel Älteste (Off 5,8: ) – alle hatten Harfen und Schalen – es gab nicht spezielle, die mit Lobpreis/Anbetung oder Fürbitte beauftragt waren, sondern alle gleichermaßen. Eine der Hauptaufgaben der neutestamentlichen Propheten und prophetischen Dienste ist es, diese Fähigkeit in den Gläubigen frei zu setzen. Es ist unser Vorrecht als Erlöste des Herrn, als neutestamentliche Gläubige, freimütig vor ihn zu treten und ihn anzubeten, ihn zu preisen, mit ihm zu kommunizieren. 

Persönliche Offenbarung wird zur gemeinschaftlichen Offenbarung 

Durch das Zusammenfließen von Salbungen und Offenbarungen betreten  wir einen gemeinsamen Raum im Geist, der von jedem erschlossen werden kann. Jeder Anwesende kann zu dessen Entstehen beitragen und dann darin und damit agieren.

Persönliches Ziel wird zum gemeinschaftlichen Ziel 

Die Ausrichtung Gottes wird persönlich erkannt und dann mitgeteilt; so kann eine einheitliche Richtung eingeschlagen werden.

“Mein Haus soll ein Bethaus genannt werden für alle Völker.” (Jes 56,7)

Dies kann bedeuten, dass Anbeter ungeachtet ihrer Abstammung oder Nationalität beten (1.Kö 8,41-43), dass wir so in der Lage sind, für alle Völker zu beten und auch, dass Gott uns auf diese Weise – weil wir seiner Agenda folgen – weltweit miteinander im Geist vernetzt – in Anbetung und Fürbitte. Dieses Netz wird sich von den verschiedenen Stützpunkten aus (Gebetsgruppen, Gemeinden, Gebetszentren, Gebetshäuser, -berge, -altäre etc.) regional, national und global ausbreiten und seine Auswirkungen im Übernatürlichen und Sichtbaren haben.

Einheit im Geist – Psalm 133:

Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen. Wie das köstliche Öl auf dem Haupt, das herabfließt auf den Bart, auf den Bart Aarons, der herabfließt auf den Halssaum seiner Kleider. Wie der Tau des Hermon, der herabfließt auf die Berge Zions. Denn dorthin hat der HERR den Segen befohlen, Leben bis in Ewigkeit (auf das Erhabene und das Niedrige – Ampl.).

…ein Leib, ein Geist, ein Herz und eine Seele – Apg. 4,32 – (erste Gemeinde) eine Kraft und Autorität – die Gemeinde, das Reich Gottes.

Einer achtet den anderen höher – in der jeweiligen Salbung und Ausführung, vertraut ihm, dass Christus die Hoffnung/Zusage/Unterpfand auf Herrlichkeit in ihm ist (Kol 1,27- Ihnen wollte Gott zu erkennen geben, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Nationen sei, und das ist: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit) und durch ihn sichtbar wird und mitten unter uns ist (Ampl.).

Der Heilige Geist in jedem Gläubigen: Es gibt kein Problem mit Leiterschaft oder Unterordnung, jeder hat etwas und ein jeder kommt auch zum Zug, das Bild des prophetischen Ausdrucks wird größer, breiter, tiefer, vielfältiger, bunter, mit größeren Auswirkungen.

Wenn ich allein vor Gott stehe, muss ich mein Herz auf Gott ausrichten; wenn ich mit andern zusammen vor Gott stehe, muss ich mein Herz auf die anderen ausrichten und wir zusammen auf Gott. Wir sind gemeinsam Empfänger und Ausführende der göttlichen Absichten.

Das Bindeglied zur geistlichen Einheit ist Liebe – Seine Liebe, zu erkennen, dass es nicht länger um uns, sondern um Ihn geht. Wir schaffen den Rahmen für diese Liebe, indem wir einander im Geist erkennen; gemeinsame Erfahrungen im Geist führen zu gemeinsamen Offenbarungen.

Die gemeinschaftliche Salbung kann sogar auf Außenstehende übergreifen und sie verändern 

1. Sam 10,5-11: Danach wirst du zu dem Hügel Gottes kommen, wo Wachtposten der Philister sind. Und wenn du dort in die Stadt kommst, wirst du einer Schar von Propheten begegnen, die von der Höhe herab kommen, und vor ihnen her Harfe und Tamburin und Flöte und Zither, und sie werden weissagen. Und der Geist des HERRN wird über dich kommen, und du wirst mit ihnen weissagen und wirst in einen anderen Menschen umgewandelt werden. Und es soll geschehen, wenn bei dir diese Zeichen eintreffen, so tu, was deine Hand finden wird! Denn Gott ist mit dir. ….. Und es geschah, als er sich umwandte, um von Samuel wegzugehen, da gab ihm Gott ein anderes Herz. Und alle diese Zeichen trafen an demselben Tag ein. Als sie dorthin an den Hügel kamen, siehe, da kam ihm eine Schar von Propheten entgegen. Und der Geist Gottes kam über ihn, dass er in ihrer Mitte weissagte. Und es geschah, als alle, die ihn von früher her kannten, sahen, und siehe, er weissagte mit den Propheten, da sagten die Leute zueinander: Was ist denn mit dem Sohn des Kisch geschehen? Ist Saul auch unter den Propheten?

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