L17 – Das Herz des Vaters

Das Herz des Vaters

Alle Leiterschaft im Reich Gottes ist letztendlich Vaterschaft. In dieser Lektion schauen wir uns an, was das Herz des Vaters ausmacht, und wie sich seine Natur in uns auswirkt.

Viel Spaß und Segen beim anschauen!

Gott ist ein Vater -> Natur des Vaters in uns = Wir werden Väter und Mütter.

Der Prophetische Dienst im 5-fältigen Dienst ist ein Leiterschaftsdienst. Wenn wir Propheten sind, leiten wir Menschen an, wir trainieren sie.

Egal welches Maß an Verantwortung wir momentan haben. Gott will, dass wir im Geist der Elternschaft, mit dem Herz des Vaters leiten.

Jesus offenbart den Vater

Interessant, dass Jesus Gott offenbart als Vater.

Später benutzen die Apostel oft die Redewendung, „… der Vater unseres Herrn Jesus Christus.“ Um Gott zu identifizieren.

Paulus zeigt in Eph 3, dass Gott ein Vater ist, und das alle Vaterschaft von ihm kommt.

Eph3,14 – Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater, 15 von dem jede Vaterschaft in den Himmeln und auf Erden benannt wird:

Väter gesucht

1. Kor 4,15 Denn wenn ihr zehntausend Zuchtmeister in Christus hättet, so doch nicht viele Väter; denn in Christus Jesus habe ich euch gezeugt durch das Evangelium.

Es scheint Väter sind Mangelware im Reich Gottes.

Deshalb sollst Du ein Vater, eine Mutter sein!

Ich möchte sechs Dinge herausgreifen, die Väter tun – die das Herz eines Vaters repräsentieren:

  1. Väter segnen
  2. Väter beschützen
  3. Väter geben Identität
  4. Väter geben ein Erbe
  5. Väter geben niemals auf.
  6. Väter tragen die Kinder im Herzen

1.) Väter segnen

Segnen bedeutet zweifaches:

  1. Segnen = eulogia (Gutes sprechen)
  2. Oft in Verbindung mit Handauflegen: bedeutungsvolle Berührung.

Jeder Mensch hat ein tiefes Verlagen nach Segen!

Segen von Jakob als Beispiel

Segen für Juda

1. Mose 49,8  –  Juda, du, dich werden deine Brüder preisen5! Deine Hand wird auf dem Nacken deiner Feinde sein. Vor dir werden sich niederbeugen die Söhne deines Vaters. 9 Juda ist ein junger Löwe; vom Raub, mein Sohn, bist du hochgekommen. Er kauert, er lagert sich wie ein Löwe und wie eine Löwin. Wer will ihn aufreizen? 10 Nicht weicht das Zepter von Juda noch der Herrscherstab zwischen seinen Füßen weg, bis dass der Schilo kommt, dem gehört der Gehorsam der Völker. 11 An den Weinstock bindet er sein Eselsfüllen, an die Edelrebe das Junge seiner Eselin; er wäscht im Wein sein Kleid und im Blut der Trauben sein Gewand; 12 die Augen sind dunkel von Wein und weiß die Zähne von Milch.

Segen für Josef

1. Mose 49,22  –  Ein junger Fruchtbaum ist Josef, ein junger Fruchtbaum an der Quelle; seine Zweige ranken über die Mauer. 23 Und es reizen ihn die Bogenschützen16 und schießen und feinden ihn an; 24 aber sein Bogen bleibt fest, und gelenkig sind die Arme17 seiner Hände, durch die Hände des Mächtigen Jakobs, von dort, dem Hirten, dem Stein Israels, 25 von dem Gott deines Vaters – der helfe dir – und von Gott, dem Allmächtigen18 – der segne dich mit Segnungen des Himmels droben, mit Segnungen der Tiefe19, die unten liegt, mit Segnungen der Brüste und des Mutterleibes. 26 Die Segnungen deines Vaters überragen die Segnungen der uralten Berge20, das begehrenswerte Gut der ewigen Hügel. Sie seien auf dem Haupt Josefs und auf dem Scheitel des Abgesonderten21 unter seinen Brüdern.

Gott kann dadurch über Generationen wirken

2.) Väter beschützen

Schutz – tiefes Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit

Väter beschützen das Zuhause. Urvertrauen / Sicherheit

3.) Väter geben Identität

Väter haben ein Auge dafür, wer ihre Kinder sind.

Sie fördern Gaben, Selbstvertrauen, Vision der Kinder.

Alles Verhalten kommt durch Identität. Das wissen Väter.

Nicht Verhaltensänderung, sondern glaube wer du bist!

Erziehung sollte niemals auf korrektes Verhalten abzielen, sondern auf korrekte Überzeugungen.

Als Leiter: Schau hinter das Verhalten der Leute. Was glaubt diese Person über sich selbst?

4.) Väter geben ein Erbe

Spr 13, 22 Was ein guter Mensch hinterlässt, geht über auf Kindeskinder, das Vermögen des Sünders aber wird für den Gerechten aufbewahrt.

Warum sollen unsere Söhne dasselbe erleiden müssen wie wir.

Dann gibt es nie Fortschritt.

Unserer Söhne stehen auf unseren Schultern. Was wir erreicht haben, ist ihr Start.

Generationen

Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs

Väter sehen die Wichtigkeit von Generationen. Reich Gottes geht über unser Leben hinaus.

·        Leiter sind auf Ihren Erfolg erpicht. (Größte Gemeinde, bester Prediger, etc.)

·        Väter sind auf den Erfolg ihrer Kinder erpicht.

Und sie statten die Kinder aus mit allem, was sie benötigen, um erfolgreich zu sein.

5.) Väter geben niemals auf

Auch wenn ein Kind Probleme hat oder macht, Väter geben niemals auf.

Jes 49,15  –  Kann auch eine Frau ihr Kindlein vergessen, dass sie sich nicht erbarmt über ihren leiblichen Sohn? Selbst wenn sie [ihn] vergessen sollte — ich will dich nicht vergessen!
Ps 27,10 – Denn mein Vater und meine Mutter verlassen mich, aber der HERR nimmt mich auf.
Hebr 13,5 – … denn er selbst hat gesagt: »Ich will dich nicht aufgeben und dich niemals verlassen!
Jos 1,5 – Niemand soll vor dir bestehen dein Leben lang! Wie ich mit Mose gewesen bin, so will ich auch mit dir sein; ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen.

Wir geben Gnade! So wie Gott …

Bei der Ordination in den Pastorendienst mussten wir ein Gelübde ablegen: „dass wir niemals jemanden aufgeben werden.“

Das ist das Herz Gottes.

Manchmal verlassen Leute uns, aber wir müssen immer ein Herz haben, das offen ist, wenn sie zurückkehren.

VORBILD: Vater des verlorenen Sohnes.

6.) Väter tragen ihre Kinder im Herzen

Schutz, Geborgenheit, Identität, Segen, etc.

Hat auch eine geistliche Komponente.

Bsp: Jesus: Wir sind in ihm und er ist in Gott.

Unser Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott.

Geistliche Realität.

Wir können bewusst unsere Söhne (echte und geistliche) in unserem Geist hineinnehmen und verbergen.

Die Natur des Vaters ist in uns

Sieh diese Dinge nicht als ein Katalog von Anforderungen (wie auf Beröa)

Nimm im glauben an, dass du das schon bist, weil die Natur des Vaters in dir ist.

Nimm diese Punkte als Identitätsbeschreibung. Bekenne kühn und mutig:

  • Ich kann segnen
  • Ich kann Identität geben
  • Ich kann  ein Erbe hinterlassen
  • Ich kann beschützen
  • Ich kann niemals aufgeben
  • Ich kann meine Kinder im Herzen tragen

Zur Elternschaft berufen

Natürlich haben wir ein Mandat, wo wir natürliche Kinder haben.

Aber auch geistliche Elternschaft.

Leiterschaft nach dem Herzen Gottes ist immer Elternschaft.

Wo ist dein Bereich von Verantwortung`?

Wer sind deine Kinder?

Versuche das zu identifizieren.

Und dann frage dich: Wie kann ich diesen Menschen (geistl. Kindern)

  • Segnen
  • Identität geben
  • Ein Erbe geben
  • Schützen
  • Niemals aufgeben
  • Im Herzen tragen (das kannst Du gleich mal im Gebet machen)

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