Sohn oder Sklave (Teil 1)

„Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, daß ihr euch wiederum fürchten müßtet, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!“ (Römer 8,15)

Was bedeutet es, ein Sohn zu sein und nicht mehr ein Sklave?

Erneuere dein Denken und lebe als Sohn Gottes!

Gott hat uns zur Sohnschaft bestimmt! Das hat große Bedeutung.

Am Beispiel des Volkes Israel sehen wir die Auswirkungen der  Sklavenmentalität. Sie kamen am Ende um, weil Gott nicht die Sklavenmentalität aus ihnen heraus bringen konnte.

Auch in unserem Leben: Herrlichkeit = Sohnschaft

Absicht des Feindes: Versklavung = Sklavenmentalität

Wir müssen lernen zu denken, wie Söhne denken! (Mentalität und Bewusstsein eines Sohnes)

Röm 8:14-19  –  Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, diese sind Söhne Gottes. 15 – Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wiederum zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in welchem wir rufen: 16 – Abba, Vater! Der Geist selbst zeugt mit unserem Geiste, dass wir Kinder Gottes sind. 17 – Wenn aber Kinder, so auch Erben-Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir anders mitleiden, auf dass wir auch mit verherrlicht werden. 18 – Denn ich halte dafür, dass die Leiden der Jetztzeit nicht wert sind, verglichen zu werden mit der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll. 19 – Denn das sehnsüchtige Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes.

Die Schöpfung wartet auf uns! Später heißt es, dass auch die Schöpfung der Knechtschaft unterworfen wurde:

Röm 8,20-21 – Die Kreatur ist nämlich der Vergänglichkeit unterworfen, nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin, 21 – dass auch sie selbst, die Kreatur, befreit werden soll von der Knechtschaft der Sterblichkeit zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes.

Um die Schöpfung von der Knechtschaft zu befreien, müssen wir selbst erst frei werden von jeder Form vom Knechtschaft.

Du sagst: „Ich bin doch schon ein Kind Gottes. Ich bin schon frei von der Knechtschaft!“

Es geht aber um eine Mentalität (ein Bewusstsein).

Der ältere Sohn

Der ältere Sohn in der Geschichte des verlorenen Sohnes. Er war Sohn, aber er lebte als Knecht! Er hatte eine Sklavenmentalität.

Lukas 15,24-31 Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden, war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein. 25 Sein älterer Sohn aber war auf dem Feld; und als er kam und sich dem Haus näherte, hörte er Musik und Reigen. 26 Und er rief einen der Diener herbei und erkundigte sich, was das sei. 27 Der aber sprach zu ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das gemästete Kalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiedererhalten hat. 28 Er aber wurde zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber ging hinaus und redete ihm zu. 29 Er aber antwortete und sprach zu dem Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir, und niemals habe ich ein Gebot von dir übertreten; und mir hast du niemals ein Böckchen gegeben, dass ich mit meinen Freunden fröhlich gewesen wäre; 30 da aber dieser dein Sohn gekommen ist, der deine Habe mit Huren durchgebracht hat, hast du ihm das gemästete Kalb geschlachtet. 31 Er aber sprach zu ihm: Kind, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, ist dein.

Es geht darum, dass wir die Identität von Söhnen und Töchtern anziehen!

Für immer ein Opfer?

Ein anderer Begriff, den man für das Denken eines Sklaven verwenden kann, ist „Opfermentalität“. Ein Sklave weiss, dass er seine Situation nicht verändern kann. Er ist dem Schicksal und der Willkür des Sklaventreibers ausgeliefert.

Woran erkennt man ein Opfer?

Zeige mir einen Menschen, der sich immer beklagt, der seinen armseligen Zustand rechtfertigt und der anderen für sein Elend die Schuld gibt, und ich zeige dir ein Opfer. 

Israel – Mose angeklagt, etc.

Du bist ein Sohn

Röm 8,29-32 Denn welche er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbilde seines Sohnes gleichgestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. 30 – Welche er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen, welche er aber berufen hat, die hat er auch gerechtfertigt, welche er aber gerechtfertigt hat, die hat er auch verherrlicht. 31 – Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein? 32 – Welcher sogar seines eigenen Sohnes nicht verschont, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?

Hat er … hat er … hat er … hat er … – alles ist Vergangenheit!

Versuche nicht, ein Sohn zu werden! Erkenne, dass Gott Dich bereits dazu gemacht hat.

Mentalität von Söhnen

Wahrheiten über die Sohnschaft, bringen uns zu bestimmten Schlussfolgerungen über uns selbst.

Neues Denken, neues Reden, neue Realitäten

Spr 18,20-21  –  Einem Mann wird vergolten, was sein Mund geredet hat, und er wird gesättigt mit dem, was seine Lippen ihm einbringen. Tod und Leben stehen in der Zunge Gewalt; wer sie liebt, wird ihre Frucht essen.

Der Sohn ist Erbe (Mitbesitzer)

– der Knecht besitzt nichts (lebt von der Hand in den Mund)

Knecht: wird gehalten zwischen Leben und Tod – Sohn: vermögend!

Viele Christen spielen das „Überlebensspiel“

Beten wie ein Bettler?

Wie betet eigentlich jemand, dem schon alles gehört?

Matthäus 6,7-8 – Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen; denn sie meinen, dass sie um ihres vielen Redens willen erhört werden. Seid ihnen nun nicht gleich! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet.

„Kind, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, ist dein.“ (Luk 15,31)

Wir proklamieren, preisen Gott, anbeten, danken!

Schlussfolgerung: Alles was dem Vater gehört, gehört mir.

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