Sohn oder Sklave (Teil 2)

Hier die Fortsetzung von Teil 1: weitere 5 Merkmale der Mentalität von Söhnen.

Erneuere dein Denken und lebe als Sohn Gottes!

Der Sohn hat den Charakter des Vaters geerbt 

(Genetische Prägung) – der Knecht versucht so zu sein wie sein Herr.

2. Petrus 1,3-4 – Da seine göttliche Kraft uns alles zum Leben und zur Gottseligkeit geschenkt hat durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch seine eigene Herrlichkeit und Tugend, durch die er uns die kostbaren und größten Verheißungen geschenkt hat, damit ihr durch sie Teilhaber der göttlichen Natur werdet, …

Manchmal erschrocken, wie sehr ich mich in meinem Sohn wiedererkenne!

Der Sklave muss Werten des Herrn als Arbeitspflicht entsprechen – Sohn hat sie von Natur aus!

Wir haben Gottes DNA

Wir versuchen nicht, ihm ähnlicher zu werden. Wir glauben, dass wir seine Natur haben und dadurch wird unser Leben immer mehr so aussehen.

Sisyphus – Anstrengung ohne das Ziel zu erreichen.

Schlussfolgerung: Ich bin schon so, wie der Vater! 

Der Sohn lebt im Haus des Vaters 

– der Knecht arbeitet nur im Haus, lebt außerhalb. Sklaven lebten in einer Hütte am Rande des Anwesens.

Sohn fährt vor, marschiert ins Wohnzimmer und legt seine Füße auf die Couch. Er geht einfach an den Kühlschrank. 

Der Kühlschrank ist voll!

Eph 2,18-19  –  Denn durch ihn haben wir alle beide in „einem“ Geist den Zugang zum Vater. So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen,

Stille Zeit, VS. Beten ohne Unterlass!

Der Sklave denkt im Alltag an seinen Herrn, und bekommt mulmiges Gefühl. Er fragt sich: Hab ich alles richtig gemacht?

Frei von Verdammnis!

Psalm 23,6  –  Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Haus des Herrn immerdar. 

Schlussfolgerung: Ich lebe beständig in Gottes Gegenwart!

Der Sohn wird vom Vater gelehrt, um das Erbe verwalten zu können

(bekommt Herzensoffenbarung) wird in die Familiengeheimnisse eingeweiht (Offenbarung)- der Knecht empfängt Arbeitsanweisungen.

Sklave: Arbeitsanweisungen 

Stimme Gottes hören: Ich will den Willen Gottes tun!

Königsohn muss lernen, wie ein König zu leben

Schlussfolgerung: Ich empfange beständig Offenbarung vom Vater

Der Sohn hat eine Herzensbeziehung zum Vater 

– der Knecht hat eine Dienstbeziehung zum Vater.

Knecht: Beziehung basiert auf Leistung. Sohn: Beziehung basiert auf Gnade und bedingungsloser liebe!

Gott lieben, seine Gebote halten?

Johannes 14,15  –  Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten;

Ursache oder Wirkung? Muss ich Gott beweisen, dass ich ihn liebe, dadurch dass ich seine Gebote halte? … oder WERDE ich sie halten, weil ich in seiner Liebesbeziehung lebe?

Sohn – Vaterbeziehung 

Schlussfolgerung: Mein Vater liebt mich bedingungslos!

Der Sohn ist geliebt und unersetzlich 

– der Knecht ist austauschbar.

Dein Leben hat Bedeutung und Bestimmung – einzigartig!

Epheser 2,10  –  Denn wir sind sein Gebilde (gr. POEMA – Kunstwerk), in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.

Gott ist begeistert über Dich!

Sollen wir nicht Diener sein?

Ja, aber nur wenn ich vorher meiner Stellung bewusst bin, kann ich mich erniedrigen (ansonsten bin ich schon erniedrigt worden)

Philipper 2,6-8  –  Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich SELBST und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.

Psalm 139,14  –  Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. 

Erkennt deine Seele, dass Du wunderbar bist?

Schlussfolgerung: Ich bin unendlich wertvoll!

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